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Pressemitteilung Master Product Complexity in the Automotive Industry

Autor: Annette Hempel

Smart Automotive Variant.Con 2016, 21. - 22. November in Berlin

Die Smart Automotive Variant.Con ist einer der führenden europäischen Kongresse, wenn es um Fragen rund um Komplexitäts- und Variationsmanagement in der Automotive Industrie geht. In Berlin trafen sich mehr als 150 Experten, um das neueste Wissen darüber auszutauschen und verschiedene Blickwinkel darzustellen und alternative Möglichkeiten zu diskutieren.

In den 2,5 Tagen, die das Event dauerte, konnte man hochklassige Vorträge hören, sich an Ständen informieren und in den Pausen zwischen den Vorträgen miteinander ins Gespräch kommen. Es war Raum für Netzwerkarbeit und die Knüpfung neuer Businesskontakte. Ein wichtiger Bestandteil waren auch die „Round Table“-Diskussionen, an denen Komplexitäts- und Variationsmanagement unter und mit den Teilnehmern beleuchtet und diskutiert werden konnten.

Auch CONWEAVER war wieder mit dabei und verdeutlichte mit seinem Linked Data Ansatz, wie man mit der Software Linksphere® und dem Lösungsansatz Linked Data Search bei den gestellten Aufgaben und Herausforderungen unterstützen kann. Die Suchmaschine Linked Data Search ermöglicht es Mitarbeitern domänenübergreifende Informationen (Mechanik, Software und Elektronik) zu finden und miteinander zu teilen. Dies erlaubt eine neue Dimension der Zusammenarbeit wie auch der Datentransparenz, d.h., der Nachvollziehbarkeit von Entscheidungen, Änderungen und Anforderungen, der Nachverfolgung von Produkten und Chargen, des Findens von Ansprechpartnern und Experten. Ein nicht unwichtiger Service, wenn man bedenkt, dass einige Teilnehmer unseres World Cafés angaben, dass Entwicklungsingenieure bis zu 30% ihrer Zeit mit Suchen nach Informationen verbringen.

Es herrschte Einigkeit in allen vier Diskussionsgruppen, die nach und nach das World Café (Round Table) besuchten, dass Linked Data bedeutende Vorteile bietet und wesentliche Einsparmöglichkeiten bereithält. Durch die Nutzung einer übergreifenden Plattform, auf der angefangen von der Entwicklung bis hin zum Vertrieb Entscheidungen auf den exakt identischen Daten fußen, kann Kommunikation zielgerichteter und genauer sein. 

Durch die geschaffene Transparenz zwischen den Disziplinen („Cross Domain Transparency“) oder auch Standorten kommt es seltener zu Neuentwicklungen von Teilen etc., da man über die virtuell verknüpften Daten sofort sehen kann, ob  früher bereits eine ähnliche Fragestellung mit einer Lösung beantwortet wurde, die nur noch modifiziert werden muss, wodurch natürlich der nachfolgende Entwicklungsaufwand sinkt.

Ein weiterer Aspekt ist die automatisierte und lückenlose Rückverfolgbarkeit (Traceability) sämtlicher Schritte, die ein Produkt von der Entwicklung bis zur Auslieferung durchläuft. Linked Data beantwortet schnell und exakt Fragen wie: 

  • “Wie ist die Beziehung zwischen Varianten und Gültigkeit?”, 
  • “Welche Version der Software wird in einer ‘Control Box‘ verwendet?”, 
  • “Welche Version wurde vom Qualitätsmanagement abgenommen?”, 
  • “Wie ist der Einfluss dieser Änderung über alle Disziplinen?” usw.

In den Diskussionsrunden wurde bestätigt, dass sich durch Linked Data Search einige E-Mails vermeiden ließen, mehrdimensionale Produktentwicklungs- und Produktionsprozesse in der Fertigungsindustrie transparent und nachvollziehbar würden und daher diese Zeitersparnis direkt positiv auf die Höhe Kosten wirken würde.

Zu den wichtigsten Erkenntnissen des Kongresses zählt sicher, dass das Komplexitäts- und Variationsmanagement weiterhin ein starkes Thema bleiben wird und dessen Beherrschbarkeit auch in Zukunft eine enorme Herausforderung darstellen wird.

Dummy Portrait

Ihr Ansprechpartner

Marc Fauquembergue
Manager Marketing Operations

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