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Pressemitteilung General Motors (GM) testet „Smart Search“ von CONWEAVER

Stefan Garhammer | 15.11.2012

Automobilentwicklungs­prozesse sind komplex. Ingenieure wirken dabei weltweit an der Entstehung verschiedener Fahrzeugmodelle mit. Dafür nutzen sie unterschiedlichste Product Data Management (PDM)-Systeme. Jedes hat seine eigene Benutzeroberfläche, ist in sich abgeschlossen und besitzt eine spezielle Zugriffslogik. „Brücken“ zwischen ihnen sind oft nicht vorhanden.

Daraus resultierende Wissensbarrieren führen dazu, dass Konstrukteure die für ihre Aufgaben benötigten Informationen häufig nur verzögert oder unzureichend ermitteln können. Das erschwert es ihnen, ihrem jeweiligen Arbeitskontext eindeutig zu folgen und betreffende Prozessabläufe zu überblicken, was eine zielgerichtete Zusammenarbeit innerhalb des gesamten Fahrzeugentstehungszyklus behindert. 

CONWEAVER hat zur Lösung des Problems das Informations- und Recherchewerkzeug „Smart Search“ konzipiert, welches entwicklungsprozessrelevante Daten heterogener PDM- Speichermedien automatisch vernetzt und analysiert. Es wurde innerhalb weniger Wochen als Prototyp realisiert und befindet sich gegenwärtig bei deutschen und us-amerikanischen Konzernstandorten in einer intensiven Test- und Evaluierungsphase. Es verknüpft strukturierte und unstrukturierte Prozessinformationen anhand ihrer inhaltlichen und thematischen Beziehungen und integriert sie in ein Wissensnetz. Diese Methode ist weltweit einzigartig. Dr. Christian Knöpfle von GM sieht ihren entscheidenden Mehrwert darin, dass Mitarbeiter damit mehrdimensionale, technisch anspruchsvolle Entwicklungsvorgänge bestmöglich verstehen und durchschauen können: „Die Anwendung versorgt Ingenieure auf Knopfdruck mit vollständigen, kontextbezogenen und mehrsprachigen Informationen. Hierdurch lassen sich geschäftsbedingte Änderungsentscheidungen einfacher treffen und nachvollziehen.“

„Wird die Karosserielänge eines neuen PKW-Modells vergrößert, dann hat dies auch Auswirkungen auf andere Bauteile“, erklärt CONWEAVER-Geschäftsführer Dr. Thomas Kamps. „Die sich dabei ergebenden Effekte zu dokumentieren und daraus resultierende notwendige Konstruktionsanpassungen optimal umzusetzen, wird mit „Smart Search“ leichter.“ Änderungsentscheidungen und deren Auswirkungen auf alle beteiligten Personen und Komponenten sind nun präzise und immer im jeweiligen Anfragezusammenhang zurück verfolgbar. Bewährte Datenverarbeitungsverfahren bleiben intakt. Ein zeitraubendes Umwandeln der betrieblichen IT-Infrastruktur entfällt, da die Datenpflege weiterhin in den bestehenden Systemen erfolgt. Die Lösung setzt kein Master Data Management voraus, sondern ist flexibel und schnell konfigurier- sowie implementierbar. Sie passt sich an eine sich verändernde Datenbasis des Unternehmens selbsttätig an.

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Ihr Ansprechpartner

Marc Fauquembergue
Manager Marketing Operations

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