Meldungen

Pressemitteilung Gelungene Abschlussveranstaltung des Verbundprojekts opTRAC

Das Konsortium, red. Caspar | 9. November 2015

Präsentationen und spannende Diskussionen zum Themenspektrum „ISO 26262 und Traceability“ auf der Abschlussveranstaltung des Forschungsprojekts opTRAC am 16.10.2015 in Berlin.

Im Projekt opTRAC arbeiteten die vier Konsortialpartner InMediasP, CONWEAVER, Fraunhofer IPK und GITTA gemeinsam 2½ Jahre lang an Fragestellungen rund um das Themenspektrum ISO 26262 und Traceability bzw. durchgängige Nachverfolgbarkeit: Wie kann die Entwicklung technischer Produkte, die funktional sicher sein müssen, z. B. ein Bremssystem für PKW, verbessert werden?

Erfolgreiche Traceability erfordert neue digitale Methoden und Werkzeuge

Prof. Stark, Fraunhofer IPK

 

Im Projekt wurde dazu eine Reihe neuer technischer und methodischer Ansätze entwickelt. Wichtig ist aber zuerst die Bereitschaft, Transparenz in interdisziplinären Teams leben zu wollen.

Prof. Stark (Fraunhofer IPK) erläutert: „Mechatronische Produkte von heute und cybertronische Systeme der Zukunft werden inhaltlich immer komplexer. Um diese Komplexität beherrschen zu können, bedarf es Traceability: Die Zusammenhänge von Entwicklungsmodellen und –daten müssen durchgängig expliziert werden. Erfolgreiche Traceability erfordert neue digitale Methoden und Werkzeuge, aber auch ‚Awareness‘ vom Top-Management bis zum Fachingenieur über die Wichtigkeit dieses Themas. Denn nur mit Traceability ist beispielsweise modellbasiertes Systems Engineering lebbar. Traceability ist ein Grundbestandteil des Engineering von morgen.“ 

Neue Ansätze versprechen Verbesserungen im Engineering selbst, bei dem Einbezug aller Entwicklungsphasen von der Planung bis zur Produktion, bei der Berücksichtigung kritischer technischer Abhängigkeiten von Teilkomponenten und bei der Vernetzung über Abteilungsgrenzen und heterogene IT-Systemlandschaften hinweg. Zusätzlich ist beim Entwurf sicherheitskritischer Bauteile für PKW die Konformität von Unternehmens- und Entwicklungsprozessen mit der ISO 26262-Norm wichtig. Zur Prüfung der Norm-Konformität können wiederum Traceability-Methoden eingesetzt werden.

Funktionierende Traceability ist nicht nur eine Notwendigkeit

Dr. Ulbrich, InMediasP

 

Dr. Ulbrich (InMediasP) ergänzt: „Funktionierende Traceability ist nicht nur eine Notwendigkeit z. B. für die Einhaltung gesetzlicher Anforderungen. Sie ist auch Qualitätsmerkmal und Wettbewerbsvorteil. Wirtschaftliche Vorteile ergeben sich durch Kostensenkung in Entwicklung und Produktion verbunden mit Qualitätsverbesserungen, Produktivitätssteigerung sowie Produkt- und Prozessoptimierung. Traceability bildet eine starke Basis: Für die Beweisführung im Falle der Produkthaftung und für die kontinuierliche Prozessverbesserung.“

Auf der Abschlussveranstaltung des Forschungsprojekts diskutierten die Konsortialpartner mit Gästen von u. a. Schaeffler AG, PTC, Dassault Systèmes und Kompetenzzentrum Virtuelles Fahrzeug Graz in entspannter Atmosphäre die vorgestellten Ergebnisse aus den Bereichen des modellbasierten Systems Engineering, Awareness im Unternehmen, Konformitätsprüfung, IT-Integration, anwenderfreundliche Methoden und Wettbewerbsvorteile.

Vertiefende Informationen finden Sie auf unserer Website www.optrac.de. Im Downloadbereich und unter „Abschlussveranstaltung“ stehen Ihnen unsere veröffentlichten Ergebnisse und Präsentationen zur Verfügung. Weitere Fragen beantworten wir Ihnen sehr gerne.

  • OpTRAC Presseinfo “Gelungene Abschlussveranstaltung des Verbundprojekts opTRAC” (5. November 2015) PDF (4KB)

                

Bildnachweis: Die Logos sind urheberrechtlich geschützt und Eigentum der jeweiligen Unternehmen.

Dummy Portrait

Ihr Ansprechpartner

Marc Fauquembergue
Manager Marketing Operations

Share

Zurück zu Meldungen